Verdauung · Hund

Mein Hund hat Verstopfung

Kurz gesagt

Verstopfung bedeutet, dass Kot selten, schwer oder schmerzhaft abgesetzt wird und oft hart und trocken ist. Häufige Ursachen sind zu wenig Flüssigkeit, Knochen, Schmerzen, Bewegungsmangel, Medikamente oder Prostataprobleme. Wenn dein Hund erfolglos presst, erbricht oder schlapp wirkt, sollte er zum Tierarzt.

Sofort zum Tierarzt, wenn …

  • Erfolgloses Pressen oder starke Schmerzen
  • Erbrechen, Apathie oder aufgeblähter Bauch
  • Kein Kotabsatz über längere Zeit trotz Drang
  • Blut oder sehr schmerzhafter Kotabsatz
  • Welpe, Senior oder vorerkrankter Hund

Mögliche Ursachen

Zu wenig Wasser

Trockener Kot wird schwerer ausgeschieden.

Knochen oder schwer Verdauliches

Kann harten Kot oder Blockaden verursachen.

Schmerz

Schmerzen am Rücken, Becken oder After können Kotabsatz verhindern.

Prostataproblem

Bei Rüden kann die Prostata den Kotabsatz erschweren.

Was du zu Hause tun kannst

  • 1Wasser anbieten und Kotabsatz dokumentieren.
  • 2Keine Human-Abführmittel ohne tierärztlichen Rat geben.
  • 3Futter, Knochenaufnahme und Medikamente notieren.

Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Im Zweifel oder bei Warnsignalen immer einen Tierarzt aufsuchen.

So hilft dir FellAkte

Mit FellAkte dokumentierst du Kotabsatz, Konsistenz und Futter. Bei wiederkehrender Verstopfung hilft der Verlauf bei der Abklärung.

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Häufige Fragen

Was sind Zeichen für Verstopfung?

Pressen, harter trockener Kot, seltener Kotabsatz und Schmerzen.

Darf ich Abführmittel geben?

Nicht ohne tierärztlichen Rat, manche Mittel sind für Tiere ungeeignet.

Wann ist es dringend?

Bei erfolglosem Pressen, Erbrechen, starkem Bauchschmerz oder Apathie.

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