Nicht geeignetSonstiges

Darf meine Katze Hundefutter essen?

Kurz gesagt

Nein, nicht dauerhaft. Hundefutter enthält zu wenig Taurin und Vitamin A für Katzen. Ein Dauerzustand führt zu schweren Schäden an Herz und Augen.

Warnzeichen nach der Aufnahme

  • Nachlassende Leistungsfähigkeit, schnelle Erschöpfung
  • Sehprobleme, Unsicherheit in der Dämmerung
  • Stumpfes Fell, Gewichtsverlust
  • Atemnot bei fortgeschrittener Herzschwäche

Was jetzt zu tun ist

Eine einzelne gestohlene Portion ist unkritisch. Wurde über Wochen Hundefutter gefüttert, solltest du einen Termin beim Tierarzt vereinbaren - ein Taurinmangel lässt sich im Blut prüfen.

Warum das so ist

Katzen sind strikte Fleischfresser und können bestimmte Nährstoffe nicht selbst herstellen. Taurin muss über das Futter kommen - fehlt es, entwickeln sich eine Herzmuskelschwäche und eine Netzhautdegeneration bis hin zur Erblindung. Auch Vitamin A und Arachidonsäure können Katzen nicht ausreichend aus pflanzlichen Vorstufen bilden, Hunde schon. Deshalb ist Hundefutter für Katzen kein vollwertiges Futter, auch wenn es gut schmeckt.

Auslöser: Taurinmangel

Bessere Alternativen

  • Alleinfuttermittel für Katzen

Häufige Fragen

Meine Katze klaut regelmäßig aus dem Hundenapf - ist das schlimm?

Gelegentliches Naschen ist unproblematisch, solange sie ihr eigenes Futter frisst. Stelle die Näpfe trotzdem getrennt auf, damit die Katze ihren Bedarf über Katzenfutter deckt.

Darf ein Hund umgekehrt Katzenfutter fressen?

Nicht dauerhaft. Katzenfutter ist deutlich protein- und fettreicher und kann bei Hunden zu Übergewicht und Verdauungsproblemen führen.