Nicht geeignetGetreide & Nüsse

Darf mein Hund Macadamianüsse essen?

Kurz gesagt

Nein. Macadamianüsse lösen beim Hund ein typisches Vergiftungsbild mit Schwäche der Hinterhand, Zittern und Fieber aus. Schon wenige Nüsse reichen.

Warnzeichen nach der Aufnahme

  • Schwäche oder Wackeln der Hinterhand
  • Muskelzittern
  • Erhöhte Temperatur
  • Erbrechen, Teilnahmslosigkeit

Was jetzt zu tun ist

Ruf sofort deinen Tierarzt oder eine Tierklinik an - auch nachts. Nimm die Verpackung mit und versuche einzuschätzen, wie viel dein Tier wann gefressen hat. Löse kein Erbrechen aus, ohne dass ein Tierarzt es dir sagt.

Warum das so ist

Der genaue Auslöser ist bis heute unbekannt, das Krankheitsbild aber gut dokumentiert und ausschließlich beim Hund beschrieben. Charakteristisch ist eine auffällige Schwäche der Hinterbeine, die Halter oft als Lähmung wahrnehmen. Die gute Nachricht: Die Symptome bilden sich meist innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder zurück.

Bessere Alternativen

  • Ein Stück Karotte
  • Hundekeks ohne Zusätze

Häufige Fragen

Wie viele Macadamianüsse sind gefährlich?

Bereits ab etwa zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sind Symptome beschrieben - bei einem kleinen Hund also eine Handvoll oder weniger. Ruf bei jeder Menge den Tierarzt an.

Sind andere Nüsse auch problematisch?

Macadamia ist der klare Sonderfall. Andere Nüsse sind meist nicht direkt giftig, aber sehr fettreich und können Bauchspeicheldrüsenentzündungen begünstigen. Bei Walnüssen kommt Schimmelpilzbelastung als eigenes Risiko dazu.