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12. September 2026
Gesundheit & Vorsorge

Herbst-Check für Hund & Katze: Diese 12 Dinge solltest du jetzt erledigen

Herbst-Check für Hund & Katze: Diese 12 Dinge solltest du jetzt erledigen

Herbst-Check für Hund & Katze: Diese 12 Dinge solltest du jetzt erledigen

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und draußen wird es wieder nass und ungemütlich. Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit für Spaziergänge und gemütliche Stunden zu Hause – bringt für Hunde und Katzen aber auch einige Veränderungen mit sich.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen kleinen Gesundheits- und Sicherheitscheck.

Wir zeigen dir 12 Dinge, die du im Herbst bei deinem Hund oder deiner Katze überprüfen solltest.

1. Impfstatus überprüfen

Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick in den Impfpass zu werfen.

Sind alle wichtigen Impfungen aktuell? Stehen in den nächsten Monaten Auffrischungen an? Auch wenn dein Tier gesund wirkt, solltest du Impfintervalle nicht einfach aus den Augen verlieren.

Gerade wenn dein Hund regelmäßig mit anderen Hunden Kontakt hat, in Hundeschulen unterwegs ist oder ihr viel verreist, ist ein aktueller Impfschutz wichtig.

Tipp: Trag anstehende Impfungen direkt in deinen Kalender ein, damit du sie nicht vergisst.

2. Parasiten- und Zeckenschutz nicht zu früh beenden

Viele denken: Sobald es kälter wird, sind Zecken kein Thema mehr.

Das stimmt nicht unbedingt.

Zecken können auch im Herbst aktiv sein, solange die Temperaturen entsprechend mild sind. Auch andere Parasiten können weiterhin eine Rolle spielen.

Kontrolliere deinen Hund nach Spaziergängen deshalb weiterhin gründlich – insbesondere an:

  • Kopf und Ohren
  • Hals
  • Achseln
  • Bauch
  • zwischen den Zehen
  • Leistenbereich

Auch bei Katzen, die nach draußen gehen, solltest du den Parasiten- und Zeckenschutz im Blick behalten.

Welcher Schutz sinnvoll ist, hängt unter anderem von deinem Tier und seiner Lebensweise ab. Im Zweifel solltest du dich von deiner Tierarztpraxis beraten lassen.

3. Pfoten kontrollieren

Nasses Laub, Schlamm, Kälte und später Streusalz können die Pfoten deines Hundes belasten.

Schau dir deshalb regelmäßig die Ballen und den Bereich zwischen den Zehen an.

Achte auf:

  • Rötungen
  • kleine Risse
  • Verletzungen
  • Fremdkörper
  • ungewöhnliches Lecken oder Knabbern

Nach besonders nassen Spaziergängen kannst du die Pfoten mit lauwarmem Wasser reinigen und anschließend gut abtrocknen.

Wichtig: Verwende Pflegeprodukte nicht einfach nach Gefühl. Bei offenen Stellen oder stärkeren Veränderungen solltest du deine Tierarztpraxis kontaktieren.

4. Fell und Haut genauer ansehen

Im Herbst verändert sich bei vielen Tieren das Fell. Hunde und Katzen haaren teilweise deutlich stärker und wechseln ihr Sommerfell.

Nutze die Fellpflege gleichzeitig für einen kurzen Gesundheitscheck.

Fahre mit den Händen durch das Fell und kontrolliere die Haut auf:

  • kahle Stellen
  • Rötungen
  • Krusten
  • kleine Wunden
  • Parasiten
  • ungewöhnliche Beulen oder Schwellungen

Bei langhaarigen Tieren können sich außerdem schneller Knoten und Verfilzungen bilden.

Regelmäßiges Bürsten hilft dabei nicht nur beim Fellwechsel, sondern macht Veränderungen häufig überhaupt erst sichtbar.

5. Herbstgrasmilben im Blick behalten

Gerade im Spätsommer und Herbst können Herbstgrasmilben für Probleme sorgen.

Die winzigen Parasiten können starken Juckreiz verursachen. Häufig betroffen sind beispielsweise Pfoten, Bauch oder andere Körperstellen mit dünnerem Fell.

Wenn dein Hund oder deine Katze plötzlich deutlich mehr kratzt, leckt oder knabbert, solltest du genauer hinsehen.

Starker oder anhaltender Juckreiz sollte tierärztlich abgeklärt werden, da auch viele andere Ursachen dahinterstecken können.

6. Spaziergänge bei Dunkelheit sicherer machen

Im Herbst wird es deutlich früher dunkel.

Für Hunde bedeutet das: Du und dein Vierbeiner werdet häufiger bei schlechter Sicht unterwegs sein.

Reflektierende oder leuchtende Elemente können dabei helfen, euch für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar zu machen.

Je nach Umgebung können sinnvoll sein:

  • reflektierendes Halsband oder Geschirr
  • Leuchthalsband
  • reflektierende Elemente an der Leine
  • helle Kleidung für dich
  • Taschenlampe

Besonders an Straßen oder schlecht beleuchteten Wegen solltest du auf gute Sichtbarkeit achten.

7. Auf Herbstfrüchte und Pilze achten

Der Herbst bringt viele Dinge auf den Boden, die für Tiere interessant riechen oder aussehen können.

Eicheln, Kastanien, bestimmte Pilze und andere Pflanzenteile sollten deshalb nicht einfach gefressen werden.

Auch wenn dein Hund sonst nichts vom Boden aufnimmt, kann die Versuchung im Herbst groß sein.

Wenn dein Tier etwas Unbekanntes gefressen hat und du dir nicht sicher bist, ob es gefährlich sein könnte, solltest du nicht abwarten, sondern deine Tierarztpraxis oder im Notfall eine tierärztliche Notfallstelle kontaktieren.

8. Medikamente und Hausapotheke kontrollieren

Ein kleiner Check der Hausapotheke kann sich lohnen.

Sind wichtige Medikamente noch vorhanden? Sind die Verpackungen unbeschädigt und die Haltbarkeitsdaten aktuell?

Auch Dinge wie Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel oder eine Zeckenzange sollten griffbereit sein.

Ganz wichtig: Medikamente für Menschen gehören nicht automatisch in die Tier-Hausapotheke. Viele menschliche Medikamente können für Tiere gefährlich oder sogar giftig sein.

Gib deinem Tier deshalb niemals Medikamente auf eigene Faust, wenn diese nicht ausdrücklich für dein Tier vorgesehen oder tierärztlich empfohlen wurden.

9. Schlafplatz und Rückzugsort vorbereiten

Mit sinkenden Temperaturen verbringen viele Tiere wieder mehr Zeit drinnen.

Überprüfe deshalb den Schlafplatz deines Tieres.

Ist das Körbchen sauber? Ist die Decke noch angenehm? Gibt es einen ruhigen Ort, an den sich dein Tier zurückziehen kann?

Bei älteren oder empfindlichen Tieren kann ein besonders zugfreier und gut gepolsterter Liegeplatz sinnvoll sein.

Auch Katzen profitieren von warmen, ruhigen Rückzugsorten – insbesondere wenn sie Freigänger sind.

10. Futter und Wasser im Blick behalten

Auch der Alltag rund um Futter und Wasser kann sich mit den Jahreszeiten verändern.

Achte darauf, ob dein Tier plötzlich deutlich mehr oder weniger frisst oder trinkt.

Eine Veränderung muss nicht automatisch bedeuten, dass etwas nicht stimmt. Wenn sie jedoch deutlich, plötzlich oder über längere Zeit anhält, solltest du sie ernst nehmen.

Kontrolliere außerdem den Futtervorrat und lagere Trocken- und Nassfutter entsprechend den Herstellerangaben.

Bei Futterwechseln solltest du nicht unnötig abrupt umstellen. Gerade empfindliche Tiere können auf schnelle Veränderungen mit Verdauungsproblemen reagieren.

11. Tierarzttermine und Vorsorge planen

Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um die nächsten Vorsorgetermine zu überprüfen.

Schau beispielsweise nach:

  • Impfungen
  • allgemeinen Gesundheitschecks
  • Zahnkontrollen
  • Parasitenbehandlungen
  • anstehenden Untersuchungen
  • Medikamenten
  • individuellen Vorsorgeterminen

Gerade bei älteren Tieren können regelmäßige Gesundheitschecks besonders sinnvoll sein.

Wenn du mehrere Tiere hast, kann es schnell unübersichtlich werden, wann welcher Termin ansteht.

Genau hier kann eine digitale Gesundheitsakte helfen.

12. Gesundheitsdokumente auf den aktuellen Stand bringen

Zum Schluss kommt der Punkt, der im Alltag gerne vergessen wird: die Dokumente.

Sind Impfungen vollständig dokumentiert? Sind Medikamente eingetragen? Hast du wichtige Befunde und Dokumente griffbereit?

Auch Kontaktdaten und Informationen zu deinem Tier sollten aktuell sein.

Bei Reisen oder einem spontanen Tierarztbesuch kann es enorm hilfreich sein, alle wichtigen Informationen an einem Ort zu haben.

Dein kleiner Herbst-Check

Du kannst diese Punkte ganz einfach als Checkliste verwenden:

  • Impfstatus überprüft
  • Parasiten- und Zeckenschutz kontrolliert
  • Pfoten untersucht
  • Fell und Haut kontrolliert
  • Auf Herbstgrasmilben geachtet
  • Sichtbarkeit bei Dunkelheit verbessert
  • Herbstfrüchte und Pilze im Blick behalten
  • Tier-Hausapotheke kontrolliert
  • Schlafplatz vorbereitet
  • Futter und Wasser überprüft
  • Tierarzt- und Vorsorgetermine geplant
  • Gesundheitsdokumente aktualisiert

Gut vorbereitet durch den Herbst

Du musst natürlich nicht alles an einem Tag erledigen.

Ein kurzer Check jetzt kann aber dabei helfen, kleine Probleme frühzeitig zu erkennen und entspannt in die kältere Jahreszeit zu starten.

Und vor allem gilt: Beobachte dein Tier.

Verhaltensänderungen, ungewöhnlicher Juckreiz, Schmerzen, Fressunlust oder andere auffällige Symptome solltest du nicht einfach auf die Jahreszeit schieben. Bei Unsicherheit ist eine tierärztliche Einschätzung immer die bessere Wahl.

Alles Wichtige an einem Ort

Mit FellAkte kannst du die Gesundheit deines Hundes oder deiner Katze digital organisieren.

Impfungen, Medikamente, Dokumente, Termine und weitere wichtige Informationen lassen sich übersichtlich an einem Ort verwalten.

So hast du die wichtigsten Gesundheitsdaten deines Tieres jederzeit griffbereit – nicht nur im Herbst.

FellAkte – die digitale Gesundheitsakte für dein Tier.

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